37. Tag: Havelock – Picton

Die Fahrt von Havelock nach Picton verlief über eine sehr kurvige Straße am Queen Charlotte Sound entlang. Damit die Arme nicht zu dick wurden, gab es etliche Haltebuchten.



Recht schnell erreichte ich Picton, diese wichtige kleine Hafenstadt, und belegte den Camping.
Anschließend ging ich an den Hafen, der allerdings gerade Baustelle ist. Einen Schlenker zu einem Walk zur Bobs Bay brach ich wegen Regens ab und ging lieber ins Aquarium, das zwar einerseits recht schlicht war, aber durch gute Präsentation des Meereslebens überzeugte. So gab es große Becken, in die man sowohl von der Seite als auch von oben hineinschauen konnte.
Am nettesten fand ich allerdings die Seepferdchen. ich weiß gar nicht, ob ich sie schon mal in echt gesehen habe. Ihre faszinierende Art der Fortbewegung war wunderbar zu verfolgen.

Nun bei besserem Wetter spazierte ich zur Bobs Bay, ein netter Gang am Hang entlang mit Blick auf Hafen und Fjord. Am Ende ging ich noch ein Stück am Felsenufer weiter und fand tatsächlich eine Muschel, die mich zum Mitnehmen reizte, aber wegen ihrer Innenseite!

Auf dem Rückweg gelang es mir erstmals eine dieser wunderbar lärmenden Zikaden zu photographieren und zu filmen.

Und ich habe die erste Geschwindigkeitskontrolle erlebt…

Nach kurzem Abendessen ging ich wieder an der Marina und am Hang rum, photographierte die Lichter und den Himmel. Schließlich stattete ich dem kleinen Bahnhof einen Besuch ab.

[Ich hatte ja auch vom recht einsamen Bahnhof in Oamaru berichtet. Dort hat sich am Wochenende eine tragisches Unglück ereignet. Ein junger Mann hat sich in der Nacht zum Sonntag mit einer Pizza auf die Bahnsteigkante gesetzt. Danach schlief er ein. Um 1:40h kam dann ein Güterzug... :-( ]

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