25. Tag: Perfect timing am Piopiotahi

Es hat die ganze Nacht durchgeregnet…
Das Trommeln der Tropfen auf dem Autodach hörte eigentlich gar nicht auf.
Meine Wanderschuhe hatte ich zwecks Auslüftens unters Auto gestellt. Den einen aber wohl nicht weit genug, jedenfalls war er halb mit Wasser gefüllt ;-)


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24. Tag: Milford Road bis zum Sound

Die Nacht auf dem DOC-Camping (einfache Dinger mit Plumpsklo für 5 $ die Nacht) war gut, endlich mal warm genug. Zeitig stand ich auf, um gegen zehn aufzubechen. Bei The Devide parkte ich und nahm den Weg zum Key Summit. Es ging etwa 500 Höhenmeter bergauf durch nette Wälder mit immer schöneren Ausblicken. Oben gab es einen Nature Walk durch alpine Vegetation an Moorseen vorbei. Und als Belohnung eine herrliche Aussicht.

Eigentlich hatte ich ja schon eine zweite Nacht am Cascade Creek bezahlt, überlegte dann aber beim Abstieg, dass mein Bedürfnis nach einer Dusche nach dem schweißtreibenden Aufstieg doch recht groß war. Warum nicht schauen, ob es direkt am Milford Sound noch ein freies Plätzchen geben sollte?

Vor dem Homer Tunnel probierte ich noch einen kleinen Nature Walk, der zwar selbst enttäuschend, aber die Aussicht umso genialer war. Vor allem auf einen Sattel mit Gletscherkante, von dem aus zwei Wasserfälle hinabstürzten.

Nun gings durch den Homer Tunnel. Eine Ampel regelt den Verkehr. Grün kam und ich fuhr in eine Loch hinunter. Dunkel, feucht und recht zügig bergab ging es – nichts für Tunnel-Phobiker. Wie gut, dass es tagsüber im Sommer diese Ampel gibt. Mit Gegenverkehr stelle ich mir das reichlich ätzend vor (vor allem, wenn einem Busse entgegen kommen ;-)

Hindurch ging es weiter bergab und ich schaltete vorsichtshalber in den 2. Berggang , um mehr Motorbremse zu haben. Naja, obs nötig war, weiß ich nicht. Später suchte ich dann nach einer Gelegenheit wieder zu schalten.
Schließlich erreichte ich die Milford Lodge und bekam ohne Probleme einen Stellplatz.

Bis zum Sound sind es zu Fuß knapp 20 Minuten. Das Panorama ist schon klasse! Und echt viel Schiffsbetrieb, nicht so ruhig wie auf dem DOubtful Sound. Dazu gibt es einen Flugplatz, wo recht häufig kleine Flugzeuge und Hubschrauber verkehren.

Im Cafe ein Stück Kuchen und einen Milchkaffee genossen, dann einen Rundweg zum Fjord.