44. Tag: Whakapapa – Rotorua

Acht Grad hat der Morgen, da muss dann doch mal wieder die Jeans her. Aber mit steigender Sonne wird es schnell etwas wärmer.
Ich verabschiede mich von Whakapapa und mache einen kleinen Abstecher zur Desert Road. Allerdings fängt und fängt sie nicht an, sodass ich schließlich umkehre, ohne ihre ganze Pracht bzw Trostlosigkeit bewundern zu können. Ok, ein wenig schon:

Meine Richtung ist erstmal Taupo, am gleichnamigen See. Nördlich der Stadt gibt es die “Craters of the Moon”. Ursprünglich gab es da ein paar lasche Geysire. Als jedoch das Hydrothermal-Feld zwecks Energiegewinnung angebohrt wurde, änderte es sich deutlich. Durch den fehlenden Druck bildete sich unterirdisch nun Dampf, der an vielen Stellen nach oben kommt. Es entstand ein immer größer werdendes Gebiet mit dampfenden Löchern. Als dann auch noch an mehreren Stellen der Boden einbrach, gab es die “Craters of the moon” – sehr faszinierend dort hindurch zu wandern…

Am Nachmittag erreichte ich mein Ziel Rotorua. Angeblich der größte Publikumsmagnet der Nordinseln – eine Stadt auf Dampf und auf Schwefelwasserstoff. Es riecht dauerhaft nach faulen Eiern. Nach knapp 5 Stunden habe ich mich daran gewöhnt.
Der Ort selbst ist eine Touri-Hochburg mit viel Verkehr. Neben dem Camping ist ein Park, der schon mal mehrere stinkenden Tümpel hat, in denen es brodelt. Am Lake Rotorua, der erstmal ganz normal aussieht, gibt es auch ein Geothermalfeld mit Schwefelausdünstungen, sodass ein Teil des Sees ganz trübe ist. Leben im Wasser gibt es da kaum, was allerdings die Vögel nicht hindert, sich dort in großen Massen aufzuhalten.

Rotorua hat außerdem eine recht lange Tradition als “Kurort”. Heiße (Schlamm)Bäder sind immer noch sehr beliebt.

Der Hauptanziehungspunkt ist aber das “Whakarewarewa Thermal Reserve”, das ich morgen besuchen werde.

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