11. Tag: Auf nach Akaroa!

Vorweg: Heute ist mir klar geworden, warum ich lieber allein reise: Ich habe heute mehrmals so grottig englisch parliert, dass sich eine Begleitung in Grund und Boden fremdgeschämt hätte ;-) Ich werde eine Spur fassungsloser Neuseeländer hintermirlassen… So what!

Nach dem Aus-checken trollerte ich die eineinhalb Kilometer zum Campervermieter und übernahm mein Spaceship. Es hört auf den wunderbaren Namen Yoda :-) Da mag die Macht immer mit mir sein! oder wie Meister Yoda sagen würde: “Die Macht immer ist bei dir.”

Der Moment vor dem ich echten Schiss hatte: Ein Auto mit Automatik im Linksverkehr. Ich hatte mir schon ausgemalt, wie ich beim Runterfahren vom Vermietergelände schon den endgültigen Crash erzeuge.
Natürlich habe ich es nicht getan. Nein es ging erstaunlich gut. Die wenigen Versuche, bei denen ich trotzdem mit links bremsen wollte, mal abgesehen. Schnell im Supermarkt ein paar Essentials gekauft und dann auf nach Süden.

Tatsächlich kam bald die Landschaft von der ich u.a. geträumt hatte.

Nach dem Stadtverkehr war es auf dem Land schön ruhig. Das Fahren wurde immer entspannter. Ich steuerte mein erstes Ziel Akaroa über viele Serpentinen und herrlich Blicke an.

Dann ein Schlenker durch den Ort, weil ich das Campingplatzschild verpasst hatte. Den fand ich aber fix. Und belegte für 19 $ die Nacht (also sage und schreibe 9,5 €) ein schönes Plätzchen. Nach ein wenig Aufbau und Sortierei sowie einem kurzen Mittagessen, ging ich den Fußweg in den Ort hinunter. Nett, malerisch, natürlich touristisch, aber überhaupt nicht voll. Ich bekam die Buchung, die ich erhofft hatte (was das ist erzähle ich lieber hinterher).

Noch an der Waterfront herumgeschlendert, dann zurück zum Platz, gelesen, geräumt, gegessen. Während ich dies hier schreibe, spielt in der Nachbarschaft jemand Dudelsack.

Zum ersten Thema ganz oben: Vorhin kam ein Mensch, und fragte mich etwas, was partout nicht zu verstehen war. Es ging irgendwie um den Zeltanbau des Spaceships. Er sah es sich an und wusste dann, wie er seins bastlen musste. Aber richtig verständigen hätte ich mich mit ihm überhaupt nicht…

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